Über das Projekt

Bei dem Projekt citizenMorph handelt es sich um ein Citizen Science Projekt, das an das Projekt Morph anknüpft. CitizenMorph beschäftigt sich mit der Erfassung von geomorphologischen Phänomenen, also mit den Formen unserer festen Erdoberfläche ( … von Sandrippeln bis hin zum Bergsturz). Außerdem setzt sich das Projekt mit Faktoren und Prozessen der Entstehung und Weiterbildung solcher Formen auseinander. Die Beschäftigung mit Geomorphologie und geomorphologischen Fragestellungen gewinnt insbesondere an Bedeutung, da wir alle den Klimawandel mittlerweile in unserem täglichen Leben spüren. So gibt es unter anderem auch vermehrt Bergstürze und Murenabgänge. Um solche Ereignisse besser verstehen und vorhersagen zu können, ist es wichtig, möglichst viele Daten darüber zu sammeln.

Grundsätzlich können mit Hilfe von Fernerkundungsdaten (z.B. Satellitenbildern) geomorphologischen Phänomene und Veränderungen in der Landschaft erkannt werden. Allerdings ist es schwer, diese Veränderungen nur anhand von Satellitenbildern zu untersuchen. Für das Überprüfen von Fernerkundungsdaten, brauchen wir die Hilfe von BürgerInnen vor Ort. Hierfür soll BürgerInnen eine App zu Verfügung gestellt werden, mit der Landschaftsveränderungen leicht und ohne großen Aufwand kartiert werden können. Die durch die BürgerInnen bereitgestellten Daten unterstützen WissenschaftlerInnen so wesentlich bei ihrer Arbeit.

Die App soll für die BürgerInnen leicht zu nutzen und auf deren digitalen Kompetenzen eingehen. Genau aus diesem Grund ist für uns die Zusammenarbeit mit BürgerInnen bereits bei der Entwicklung der App sehr wichtig: BürgerInnen werden in die verschiedenen Schritte der App-Entwicklung miteinbezogen, sodass unsere App für alle Interessierten gut nutzbar ist und (weiteres) Interesse an Geomorphologie und Citizen Science weckt.

 

Projektdaten citizenMorph
Dauer: Juli 2018 – Juni 2020
Fördergeber: Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) – Top Citizen Science (TCS)